Menschen, die ihre berufliche Zukunft in der Heilpädagogik sehen und aus diesem Grund nach adäquaten Qualifizierungsmöglichkeiten suchen, stehen vor einer schwerwiegenden Entscheidung und müssen sich zwischen der Ausbildung oder einem Studium entscheiden. Beide Wege können die Basis für eine heilpädagogische Karriere schaffen, wobei die Ebenen durchaus unterschiedlich zu betrachten sind. In beiden Fällen kann man sich aber Heilpädagoge beziehungsweise Heilpädagogin nennen und findet so Beschäftigungsmöglichkeiten in den folgenden Bereichen vor:

  • Behinderteneinrichtungen
  • Wohnheime
  • Kinder- und Jugendhilfe
  • Kliniken
  • Pflegeheime
  • integrative Kindergärten
  • Förderschulen
  • Therapieeinrichtungen

Heilpädagogen widmen sich im beruflichen Alltag der Förderung, Betreuung und Unterstützung von Menschen unterschiedlichen Alters mit besonderem Förderbedarf. Dabei kann es sich um eine geistige Behinderung, chronische Erkrankung oder auch Verhaltensstörung handeln.

All diejenigen, die sich mit den heilpädagogischen Studieninhalten identifizieren können und daher das Studium der Heilpädagogik in Erwägung ziehen, interessieren sich auch für die Dauer der akademischen Ausbildung. So kann man sich schon im Vorfeld einen Eindruck davon verschaffen, wie lange es dauert, den angestrebten Studienabschluss zu erwerben, um anschließend damit ins Berufsleben zu starten. Die Hochschulen informieren bereitwillig über die Dauer des Studiums der Heilpädagogik. Studieninteressierte müssen jedoch bedenken, dass sich die diesbezüglichen Angaben auf die Regelstudienzeit beziehen. Unter der Regelstudienzeit versteht man die Studiendauer, die für das betreffende Studium in Vollzeit benötigt wird. Dies sollte man lediglich als Orientierungshilfe betrachten, denn in der Praxis kann die Regelstudienzeit unter- und überschritten werden. Insbesondere eine längere Studiendauer ist keine Seltenheit und dem Umstand geschuldet, dass das Studium nicht immer ideal verläuft und man vielleicht auch mal ein Modul wiederholen muss.

Abgesehen vom angestrebten akademischen Grad ist das persönliche Tempo ein entscheidender Faktor für die Dauer des Fernstudium Heilpädagogik. Die Regelstudienzeit kann folglich nur als Richtwert betrachtet werden und nimmt keine Rücksicht auf etwaige Vorkenntnisse oder Verständnisschwierigkeiten.

Psychotherapie und Physiotherapie sind den meisten Menschen noch geläufig, doch was Ergotherapie ist, ist dahingegen oftmals nicht so klar. Um dies zu ändern, kann zunächst eine Übersetzung des Begriffs helfen. Während Therapie aus dem Griechischen mit Behandlung übersetzt werden kann, lautet die Übersetzung für das griechische ergon Arbeit oder Werk. Grundsätzlich kann die Ergotherapie als Behandlungsform definiert werden, die Tätigkeiten und deren Wirkungen auf den Menschen in den Fokus stellt. Es geht somit darum, durch konkrete und zielgerichtete Tätigkeiten bestehende Beeinträchtigungen zu behandeln.

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