Heilpädagoge Verdienstmöglichkeiten

In Zusammenhang mit der Heilpädagogik erscheinen die Verdienstmöglichkeiten für Heilpädagogen zunächst nicht so wichtig, weil sie ihre Berufswahl vor allem von den Tätigkeiten und Aufgaben abhängig machen. Es ist natürlich vollkommen richtig, dass man einen Beruf ergreift, der den persönlichen Interessen und Fähigkeiten entspricht. Mitunter fühlt man sich mehr oder weniger dazu berufen, Menschen mit Beeinträchtigungen professionell zu helfen, und will aus diesem Grund Heilpädagoge werden. Dies ist natürlich sehr löblich, doch zugleich darf man nicht vergessen, dass der Beruf der Erwirtschaftung des Lebensunterhalts dient.

Wer Interesse an dem Berufsbild des Heilpädagogen hat, wird dennoch nicht den Fehler machen, finanzielle Aspekte vollkommen außer Acht zu lassen. Das Gehalt, das man nach ein Fernstudium Heilpädagogik erwirtschaften kann, ist schließlich maßgebend dafür, welchen Lebensstandard man sich leisten kann.

Die Ausbildungsvergütung in der Heilpädagogik

Die meisten Menschen verdienen während ihrer Ausbildung das erste eigene Geld. Das erste Gehalt, auch wenn es sich um eine eher geringe Ausbildungsvergütung handelt, ist ein wichtiger Meilenstein und kennzeichnet einen Lebensabschnitt. All diejenigen, die die Ausbildung zum Heilpädagogen durchlaufen, absolvieren eine schulische Ausbildung und dürfen zumindest im theoretischen Teil von keiner Ausbildungsvergütung ausgehen. Dies gilt ebenfalls für das akademische Studium, das noch eher Kosten verursacht. Angehende Heilpädagogen gehen somit üblicherweise leer aus.

Das Gehalt in der Heilpädagogik

Hat man die Ausbildung beziehungsweise das Studium erfolgreich beendet, steht einem Berufseinstieg als Heilpädagoge nichts mehr im Wege. Selbstverständlich wird die Tätigkeit in entsprechenden Einrichtungen vergütet, wobei sich zum Teil große Differenzen beim Einkommen ergeben können. Die Verdienstmöglichkeiten in der Heilpädagogik hängen vor allem von den folgenden Faktoren ab:

  • Qualifikation
  • Berufserfahrung
  • Art der Einrichtung
  • konkrete Position

Entscheidend ist so unter anderem, ob man allgemeine heilpädagogische Aufgaben oder die Leitung einer Einrichtung übernimmt. Weiterhin muss der Frage, ob man im öffentlichen Dienst oder bei einem privaten Träger beschäftigt ist, besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Neben der beruflichen Erfahrung ist zudem die persönliche Qualifikation maßgebend für den Verdienst als Heilpädagoge. Veranschaulichen lässt sich dies besonders gut anhand der Entgeltgruppen im öffentlichen Dienst.

Das Gehalt nach der Ausbildung als Heilpädagoge

Wer die schulische Ausbildung zum Heilpädagogen abgeschlossen hat, kann üblicherweise von einem Grundgehalt zwischen rund 29.000 Euro und 32.000 Euro brutto im Jahr ausgehen, sofern er im öffentlichen Dienst angestellt ist. Selbstverständlich ist hier ein gewisses Entwicklungspotential vorhanden, wodurch Gehaltssteigerungen auf bis zu etwa 45.000 Euro brutto jährlich möglich sind.

Das Gehalt nach dem Bachelor-Heilpädagogik

Studierte Heilpädagogen, die den grundständigen und berufsqualifizierenden Bachelor in Heilpädagogik erworben haben, können im öffentlichen Dienst mit einem Verdienst zwischen 30.000 Euro und 41.000 Euro brutto im Jahr rechnen. Neben wachsender Berufserfahrung kann beispielsweise ein berufsbegleitender Master einen wesentlichen Beitrag zu steigenden Verdienstmöglichkeiten leisten und ist daher durchaus eine Überlegung wert.

Der Diplom-Heilpädagoge und sein Gehalt

Nicht nur der Master, sondern auch das altbewährte und mittlerweile selten gewordene Diplom gilt als höherwertiger Abschluss und geht in der Heilpädagogik daher mit höheren Verdienstmöglichkeiten einher. Im öffentlichen Dienst sind so Gehälter zwischen 42.000 Euro und 60.000 Euro brutto im Jahr durchaus drin.

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